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L-Glutamin

Wichtige Informationen bevor Sie L-Glutamin kaufen

Was ist L-Glutamin?

L-Glutamin gehört zu den wichtigsten Aminosäuren, die den Muskelaufbau unterstützen. Es ist eine semi-essenzielle proteinogene Aminosäure. Der Körper kann L-Glutamin zwar selber produzieren, ist aber in manchen Situationen auf eine Zuführung von außen angewiesen. Das ist besonders bei intensiver sportlicher Betätigung oder auch bei auszehrenden Erkrankungen notwendig, weil dann der Verbrauch von L-Glutamin größer ist als dessen Neubildung. Der Hauptbildungsort für L-Glutamin ist das Muskelgewebe. Bei Zuführung dieser Aminosäure wird sowohl der Muskelabbau verhindert als auch der Muskelaufbau gefördert.

Vorkommen von L-Glutamin

L-Glutamin ist in besonders hoher Konzentration in Milch und Milchprodukten, wie Quark, Käse, Joghurt u. a. enthalten. In etwas geringerer Konzentration findet man es in Mais, Soja, Weizen, Schinken, Hühnerbrust oder Ei. Bei einem erhöhten Bedarf reicht jedoch der Gehalt an L-Glutamin in diesen Lebensmitteln nicht zur Bedarfsdeckung aus. In diesem Fall muss es über Nahrungsergänzung zugeführt werden.

Wirkungsweise von L-Glutamin

L-Glutamin ist eine wirklich vielseitige Aminosäure. Wie alle proteinogenen Aminosäuren ist sie natürlich beim Aufbau von Proteinen beteiligt. Das Muskelprotein enthält einen hohen Anteil an L-Glutamin. Allerdings sind die Funktionen von L-Glutamin damit noch lange nicht erschöpft. Es spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel, bei der Unterstützung des Immunsystems, bei wichtigen Nervenfunktionen und natürlich beim Muskelaufbau. L-Glutamin ist im freien Aminosäurepool des Blutplasmas zu 20 Prozent enthalten. Es ist dafür verantwortlich, dass das im Körper aus dem allgemeinen Aminosäureabbau entstehende Ammoniak in der Leber und der Niere entsorgt wird. Bei dieser Funktion wird es in beiden Organen selber abgebaut. Der Nachschub erfolgt aus dem Muskelgewebe, wobei es zum Muskelabbau kommt. Da bei intensiver sportlicher Betätigung in verstärktem Maße auch Aminosäuren abgebaut werden und damit Ammoniak gebildet wird, erhöht sich der Bedarf an L-Glutamin, um. Das fehlende L-Glutamin muss von außen zugeführt werden. Die andere Eigenschaft dieser erstaunlichen Aminosäure ist, dass sie bei körperlicher Belastung zu einer Vergrößerung des Zellvolumens der Muskelzellen durch Wassereinlagerung führt. Diese Zellvergrößerung sendet wiederum das Signal zur Protein- und Glukogensynthese in den Muskelzellen, also zum Muskelaufbau, durch Stimulierung der Testosteronwirkung. Diese Doppelfunktion für die Muskeln macht es so wertvoll für Sportler und im Besonderen für Kraftsportler. Dabei muss jedoch gesagt werden, dass eine Zufuhr von L-Glutamin nicht nur für den Muskelerhalt und -aufbau notwendig, sondern vor allem zur Erhaltung der Gesundheit geradezu zwingend ist. Eine zu niedrige L-Glutamin Konzentration führt zur Schwächung des Immunsystems und damit zur verstärkten Infektanfälligkeit. Weiterhin ist in diesem Fall die Aufnahmefähigkeit des Darms für essenzielle Nährstoffe, wie Vitamine und Mineralien, verringert. Auch die Nervenfunktionen sind dann eingeschränkt. Das verdeutlicht die Notwendigkeit der Applikation von L-Glutamin bei intensiven sportlichen Betätigungen.

Weitere Wirkungen von L-Glutamin

Um die Bedeutung von L-Glutamin zu unterstreichen, soll noch kurz auf andere medizinische Wirkungen dieser Aminosäure näher eingegangen werden. Bei einem Trauma oder einer schweren Infektion kommt es zu einem bis zu 50-prozentigen Verlust von L-Glutamin im Muskelgewebe, was zu Müdigkeit und Abgeschlagenheit führt. Dabei wird auch das Immunsystem geschwächt. Die Zufuhr von L-Glutamin stärkt das Immunsystem wieder. Weiterhin entfaltet L-Glutamin positive Wirkungen bei Darmerkrankungen. Es erhöht die Resorptionsfähigkeit des Darms für lebensnotwendige Nährstoffe. In den Nervenzellen wandelt es sich in den Neurotransmitter Glutaminsäure um, die wichtige Funktionen bei der Reizweiterleitung besitzt. Positive Wirkung entfaltet L-Glutamin auch bei der Behandlung von schweren Erkrankungen, wie z. B. Krebs. Nicht zuletzt hat man auch eine antioxidative Wirkung von L-Glutamin festgestellt. Aufgrund dieser Eigenschaften wirkt sich ein Einsatz von L-Glutamin auch außerhalb des Trainings positiv auf den Organismus aus.

Anwendung von L-Glutamin

Aus der Zentralstellung von L-Glutamin im Stoffwechsel ergibt sich ein breites Anwendungsspektrum. Zunächst sollen noch einmal kurz seine wichtigsten Wirkungen zusammengefasst werden. L-Glutamin besitzt folgende Wirkungen:

  • Es unterstützt den Muskelaufbau.
  • Der Muskelabbau wird gehemmt.
  • L-Glutamin stärkt das Immunsystem.
  • Es hat einen stärkenden Einfluss auf die Resorptionsfähigkeit des Darms.
  • L-Glutamin stärkt das Gehirn und hat positive Auswirkungen auf die Intelligenz, indem die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis verbessert werden.
  • Außerdem verringert es die Gier nach Alkohol und Zucker.

Deshalb wird L-Glutamin neben seinem Einsatz zum Muskelaufbau auch bei folgenden Problemen gebraucht:

  • Verletzungen und Verbrennungen
  • Magen-/Darmprobleme
  • Operationen und Chemotherapie
  • Immunschwäche
  • Alkoholismus
  • Nervenleiden
  • chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Stress
  • auszehrende Erkrankungen
  • u. v. m.

Der Einsatz von L-Glutamin ist größtenteils ohne Nebenwirkungen. Eine Überdosierung sollte jedoch vermieden werden. Es kann zu Hautkribbeln kommen. Bei Epilepsie ist L-Glutamin kontraindiziert, weil es zu ihrer Verstärkung führen kann.

Der Bedarf an L-Glutamin

Der normale Bedarf an L-Glutamin kann durch Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an dieser Aminosäure, wie Käse, Quark, Milch und Joghurt gedeckt werden. Ein Mangel an L-Glutamin kann zu ernsthaften Erkrankungen führen. Das kann eintreten bei verstärkter körperlicher Belastung und auszehrenden Erkrankungen. Dann muss L-Glutamin zusätzlich appliziert werden. Zur Stärkung des Immunsystems ist zu empfehlen, frühmorgens kurz nach dem Aufstehen und abends kurz vor dem Schlafengehen jeweils fünf Gramm L-Glutamin einzunehmen. Besteht ein erhöhter Bedarf durch ein Krafttraining, sollten vor und nach dem Training jeweils fünf bis zehn Gramm L-Glutamin eingenommen werden.

Dosierung und Einnahme von L-Glutamin

L-Glutamin wird in zwei verschiedenen Applikationsformen, in Kapsel- oder Pulverform, angeboten. Es wird empfohlen, drei Kapseln am Tag mit viel Flüssigkeit einzunehmen. Liegt L-Glutamin in Pulverform vor, sollten zur Anwendung mehrmals am Tag fünf Gramm Pulver in Fruchtsaft oder Wasser eingerührt werden. Wie bereits erwähnt, ist die Einnahme frühmorgens und abends am effektivsten. Bei Krafttraining sollte L-Glutamin zeitnah vor und nach dem Training aufgenommen werden.

Dosierung und Einnahme von L-Glutamin

Die Rohstoffqualität ist ausschlaggebend für die Qualität des Glutamins.

Fazit:
L-Glutamin ist eine in vieler Hinsicht wichtige Aminosäure. Es hat neben Muskel aufbauender auch eine Gesundheit stärkende Wirkung. Nebenwirkungen der Anwendung treten selbst bei hoher Dosierung nur selten auf. Nur bei Epilepsie ist es kontraindiziert. Ihre Applikation wird bei intensiver sportlicher Betätigung, insbesondere beim Kraftsport, dringend empfohlen, um eine Unterversorgung mit all ihren Folgen zu vermeiden und den Muskelaufbau zu unterstützen. Auch für andere Anwendungsgebiete, wie bei auszehrenden Erkrankungen, Nervenstörungen und geschwächtem Immunsystem wird die Applikation von L-Glutamin empfohlen. Alles in allem zahlt sich der Kauf von L-Glutamin für die Gesundheit und die körperliche Fitness aus.

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