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Beta Alanin

Braucht mein Körper Beta Alanin?

Beta Alanin spielt neben anderen Wirkstoffen eine sehr wichtige Rolle beim Muskelaufbau und allen Ausdauersportarten. Dabei soll zunächst erwähnt werden, dass Beta Alanin nicht der eigentliche Wirkstoff ist, sondern das im Organismus aus ihm gebildete Carnosin. Dieses wirkt der Muskelermüdung bei mittellangen und langen Trainingsphasen entgegen und kann dadurch den Muskelaufbauprozess verlängern. Selbst bei einer direkten Zufuhr von Carnosin kann der Körper nicht so optimal mit diesem Wirkstoff versorgt werden, wie bei einer Supplementierung mit Beta Alanin.

Was ist Beta Alanin?

Beta Alanin ist eine nichtessenzielle Aminosäure, die jedoch nicht beim Proteinaufbau beteiligt ist. Im Gegensatz zu den proteinogenen Aminosäuren, welche die Aminogruppe in der Alpha-Stellung zur Carboxyl-Gruppe besitzen, befindet sich bei Beta Alanin die Aminogruppe in Beta-Stellung zur Carboxylgruppe. Im Körper wird Beta Alanin beim Abbau der Pyrimidinbasen, welche beim Aufbau der DNS und RNS beteiligt sind, produziert. Des Weiteren wird sie über die Nahrung in Form der Dipeptide Carnosin, Anserin und Balenin aufgenommen. So wird der Körper über Schweine- und Rindfleisch mit Carnosin versorgt. Andere Fleischsorten liefern Anserin oder Balenin. Diese Dipeptide sind aus L-Histidin und Beta Alanin aufgebaut. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie bei ihrem Abbau wieder L-Histidin und Beta Alanin liefern.

Wirkung von Beta Alanin

Wie bereits erwähnt, entfaltet Beta Alanin seine Wirkung über die Bildung von Carnosin, welches neben anderen positiven Eigenschaften unter anderem auf den Muskelaufbau eine sehr hohe Wirksamkeit besitzt. Die Hauptwirkung von Carnosin beruht auf seiner Pufferwirkung gegenüber den PH-Wert senkenden Wasserstoff-Ionen im Muskel. Eine erhöhte Wasserstoff-Ionen-Konzentration ist gleichbedeutend mit einer erhöhten Säure-Konzentration. Besonders bei einer längeren Muskelbelastung entstehen bei der Energieerzeugung aus Glukose und Fettsäuren säurehaltige Abbauprodukte. Bekannt ist, dass bei Muskelaktivität Milchsäure entsteht, welche zu einem schmerzhaften Muskelkater führt. Dabei entstehen die Schmerzen nicht durch die Milchsäure-Anionen, sondern durch die Wasserstoff-Kationen. Weniger bekannt ist jedoch, dass neben der Milchsäure auch andere organische Säuren gebildet werden, die aufgrund der Senkung des PH-Wertes zur Muskelermüdung führen. Carnosin fängt nun die Wasserstoff-Ionen ab und sorgt so in einem mittleren und längeren Trainingsbereich für die volle Funktionsfähigkeit der Muskeln. Bei kontinuierlicher Einnahme von Beta Alanin werden innerhalb von zwölf Wochen die effektivsten Carnosin-Konzentrationen erzeugt, die in Verbindung mit einem länger als eine Minute anhaltendem Krafttraining einen optimalen Muskelaufbau gewährleisten. Wird danach die Einnahme von Beta Alanin abgesetzt, nimmt die Carnosin-Konzentration jedoch nur sehr langsam (ca. zwei Prozent pro Tag) ab. Interessant ist, dass bei Einnahme von Beta Alanin auch eine Kurzzeitwirkung eintritt. Die sofortige Wirkung von Beta Alanin äußert sich in einer starken Gefäßerweiterung durch die Entstehung von Stickstoffsynthetasen, die das gefäßerweiternde Stickstoffmonoxid erzeugen. Des Weiteren ist Carnosin auch ein perfektes Antioxidans, welches die Muskelzellen vor dem schädlichen Einfluss von Freien Radikalen schützt.

Zusammenfassend können folgende positiven Wirkungen von Beta Alanin über die Bildung von Carnosin konstatiert werden:
 

  • Der PH-Wert in den Muskelfasern wird über die Pufferwirkung von Carnosin lange Zeit konstant gehalten und damit die Muskelermüdung verzögert.
  • Die kurzfristige Einnahme von Beta Alanin führt zu einer Gefäßerweiterung mit einer besseren Sauerstoffversorgung der Muskeln.
  • Carnosin besitzt eine hohe antioxidative Wirkung und fängt die schädlichen Freien Radikale ab.



Erwähnt werden soll noch, dass Carnosin auch positive Wirkungen gegen bestimmte psychische Erkrankungen, wie z. B. Autismus, zeigt. Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften wirkt es auch altersbedingten Erkrankungen, wie Arteriosklerose, Herz-/Kreislauferkrankungen oder sogar Grauem Star, entgegen.

Es stellt sich nun die Frage, warum bei seiner hohen Wirksamkeit nicht gleich Carnosin appliziert werden soll. Das aufgenommene Carnosin wird jedoch nicht sofort genutzt, sondern zunächst im Darm in die beiden Bestandteile L-Histidin und Beta Alanin abgebaut, die danach dem Blutkreislauf zugeführt werden, wobei aus beiden Komponenten wieder Carnosin entsteht. Dabei bildet sich maximal wieder so viel Carnosin, wie vorher zugeführt wurde. Wird jedoch Beta Alanin aufgenommen, kann eine wesentlich größere Menge Carnosin erzeugt werden. Die Carnosin-Konzentration steigt proportional zur eingenommenen Menge an Beta Alanin.

 

Nebenwirkungen von Beta Alanin

Innerhalb der Applikationszeit von zwölf Wochen wurden keine negativen körperlichen Auswirkungen von Beta Alanin festgestellt. Ob darüber hinaus kurz- oder längerfristige Nebenwirkungen auftreten, kann abschließend nicht gesagt werden. Aufgrund der allgemeinen positiven Wirkungen des gebildeten Carnosins besteht dazu nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, jedoch auch keine hundertprozentige Sicherheit.

Allerdings tritt bereits bei der ersten Aufnahme von Beta Alanin durch die Erweiterung der Blutgefäße ein Kribbeln auf, welches eventuell als unangenehm empfunden werden kann. Das Kribbeln, oder anders ausgedrückt die Parästhesie, kann sich durch ein brennendes, leicht juckendes Gefühl äußern. Außer dem unangenehmen Gefühl ist diese Parästhesie jedoch ungefährlich. Wenn das Kribbeln zu unangenehm wird, sollte die Menge der ersten Dosen Beta Alanin reduziert werden.

Beta Alanin Dosierung

Beta Alanin wirkt erst ab mittleren oder längeren Trainingsphasen effektiv, weil dann durch Glukose- und Fettsäureabbau der PH-Wert sinkt. Das gilt bei Übungen, die länger als eine Minute dauern. Wie bereits erwähnt, fängt Carnosin die Wasserstoff-Ionen ab und hält den PH-Wert somit über einen weiten Trainingsbereich konstant. Die Carnosin-Konzentration steigt jedoch allmählich bei längerer Einnahme von Beta Alanin. Der Optimalzustand wird nach ca. zwölf Wochen erreicht. Innerhalb dieser Zeit kann der Trainingsbereich täglich verlängert werden. Sowohl alle Kraft- als auch alle Ausdauersportarten profitieren von der erhöhten Carnosin-Konzentration. Am Beispiel des schweren Gewichthebens soll dies verdeutlicht werden. Während bei 5-6 Wiederholungen hauptsächlich Kreatin ausreicht, muss zum effektiven Training ab 8-15 Wiederholungen zusätzlich Beta Alanin appliziert werden. Kreatin aktiviert die Energieerzeugung aus Glukose. Da bei der niedrigen Trainingsphase der PH-Wert jedoch noch nicht so stark sinkt, ist hier auch noch kein Beta Alanin notwendig.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die effektivsten Trainingserfolge bei einer Dosierung zwischen 3,2 und 6,4 Gramm Beta Alanin bei einer zwölfwöchigen täglichen Einnahme zustande kommen. Im Durchschnitt sollten 4 Gramm Beta Alanin täglich appliziert werden, wobei in den ersten beiden Wochen zum schnelleren Aufladen auch 6 Gramm eingenommen werden können. Nach ungefähr zwölf Wochen ist der optimale Trainingszustand erreicht.

Beta Alanin Einnahme

Beta Alanin wird in Form von Kapseln, wasserlöslichem Pulver oder einer Flüssigkeit angeboten. Die Einnahme sollte je nach Vorschrift frühmorgens auf nüchternen Magen oder 30 Minuten vor der Übung erfolgen, sodass der Körper zwölf Wochen lang täglich mit 4 bis 6 Gramm Beta Alanin versorgt wird. Zur Verstärkung der Wirkung werden noch die Vitamine des B-Komplexes empfohlen.

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